Politische Kultur und soziale Struktur der Römischen Republik

Cover für 'Politische Kultur und soziale Struktur der Römischen Republik'
Matthias Haake (Hrsg.) / Ann-Cathrin Harders (Hrsg.)
Politische Kultur und soziale Struktur der Römischen Republik
Bilanzen und Perspektiven

2017

Franz Steiner Verlag

567 S., 28 s/w Abb., Frontispiz

E-Book-Text (PDF-Format)

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ISBN 978-3-515-11603-9

82,00 EUR
inkl. MwSt.
  • Format: E-Book PDF

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Die prosopographischen Arbeiten des Althistorikers Friedrich Münzer bilden bis heute ein unerlässliches Fundament für die Erforschung der Römischen Republik. Seinem Andenken ist dieser Band gewidmet, in dem die Frage nach dem Erfolg und dem Niedergang der res publica neu gestellt wird. Der Fokus liegt dabei auf zwei Aspekten, die sich in der Forschungsdiskussion der letzten Jahre als entscheidend für das Verständnis des römischen Gemeinwesens herausgestellt haben: die politische Kultur sowie die soziale Struktur. Die Autorinnen und Autoren analysieren in ihren Beiträgen, wie die Wechselwirkungen von komplexen Sozialbeziehungen einerseits und vielschichtigen Dimensionen politischen Handelns andererseits eine Ordnung generierten, die alle Bereiche des Lebens im antiken Rom nachhaltig prägte. Dazu gehörten beispielsweise Religion, Wirtschaft, die urbane Form der Stadt, Familienstrukturen, der Auftritt der Aristokraten vor dem Volk sowie Formen der politischen Entscheidungsfindung. Dadurch entstanden gesellschaftliche Kohäsion, Gehorsam und Handlungsfähigkeit; Verschiebungen in diesem Gefüge zogen aber entsprechende Erosionen nach sich und führten zum Scheitern der Republik.

Matthias Haake

Matthias Haake, geb. 1975, studierte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Università degli Studi di Perugia. Promotion 2004 mit "Der Philosoph in der Stadt. Untersuchungen zur öffentlichen Rede über Philosophen und Philosophie in den hellenistischen Poleis" (München 2007) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Ebendort Akademischer Rat a. Z.

Seine Forschungsschwerpunkte sind insbesondere die Kulturgeschichte des Hellenismus, das 'lange' dritte Jahrhundert n. Chr., Formen der Alleinherrschaft in der Antike sowie die griechische Epigraphik.

Ann-Cathrin Harders

Ann-Cathrin Harders lehrt Alte Geschichte an der Universität Bielefeld. Promotion 2005 an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg mit "Suavissima Soror. Untersuchungen zu den Bruder-Schwester-Beziehungen in der römischen Republik" (München 2008). Ihre Forschungsschwerpunkte sind insbesondere Familie und Verwandtschaft in der griechischen und römischen Antike, Könige und Königinnen im Hellenismus sowie die Sozialgeschichte der römischen Republik.

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