Familienkorrespondenz

Cover für 'Familienkorrespondenz'
Roman Göbel (Hrsg.) / Gerhard Müller (Hrsg.) / Claudia Taszus (Hrsg.)
Familienkorrespondenz
Februar 1839 bis April 1854
Unter Mitarbeit von Thomas Bach / Jens Pahnke / Kathrin Polenz

2017

Franz Steiner Verlag

LVI, 649 S., 30 s/w Abb., Frontispiz sowie 40 Seiten Tafeln mit 46 Farbabbildungen

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ISBN 978-3-515-11292-5

139,00 EUR
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Der Jenaer Zoologe Ernst Haeckel zählt zu den bedeutendsten, aber auch umstrittensten Naturwissenschaftlern des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts. Als begeisterter Anhänger Darwins arbeitete er an der Weiterführung und Popularisierung der Evolutionstheorie und wurde damit zu einer Symbolfigur in den Weltanschauungskämpfen der Zeit.

Die in diesem Band erstmals veröffentlichte Familienkorrespondenz Haeckels enthält Briefe aus dem Zeitraum von 1839 bis 1854. Sie geben Aufschluss über das ihn prägende liberal-protestantische Milieu seines Elternhauses, aber auch über seine frühe botanische Sammeltätigkeit, die Haeckel bereits als Gymnasiast auf professionellem Niveau betrieb. Ein besonderer Schwerpunkt der Briefe liegt auf den ausführlichen Mitteilungen aus den drei Würzburger Studiensemestern, die das von Haeckel ungeliebte Studium der Medizin nicht nur anschaulich vergegenwärtigen, sondern auch belegen, dass den akademischen Lehrern Albert Kölliker, Franz Leydig, August Schenk und Rudolf Virchow eine besondere Bedeutung für Haeckels geistige Entwicklung zukam.

Thomas Bach

Thomas Bach, Projektleiter des Akademienprojekts "Ernst Haeckel (1834–1919): Briefedition", Studium der Germanistik und Philosophie in Stuttgart, seit 2001 Kustos und seit 2014 kommissarische Leitung des Ernst-Haeckel-Hauses der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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